Dieses Jahr wird alles anders

Dieses Jahr wird alles anders - hat sich Vater Bachmeir vorgenommen und verordnet seiner weihnachtsgestressten Ehehälfte Erna eine Zwangsruhe. Ausgerechnet Heiligabend soll sie sich in die Badewanne legen und entspannen. Geplant ist eine besinnliche, friedliche Weihnachtszeit mit Sohn Markus, also zu dritt, ohne Oma und Opa. Denkste! Dass dies nicht funktionieren kann, liegt auf der Hand. Noch dazu, wenn plötzlich Opa Egon auftaucht, der eigentlich zu Hause bleiben wollte, da er nicht mehr mit Ernas Mutter Lilli zusammentreffen will. Die beiden hatten sich vergangenen Heiligabend einen nicht sehr freundlichen, verbalen Schlagaustausch geliefert. Aber Lilli-Oma feiert ja mit ihrer besten Freundin Weihnachten, also scheinen alle Schwierigkeiten ausgeräumt, bis - ja, bis Oma sich mit der Freundin streitet und ebenfalls antanzt. Nun steht Erna Kopf: Der Baum, von Mann Hugo und Sohn Markus geschmückt, ist einfach nur geschmacklos, ihre Haare hängen nach dem Bad wie Schnittlauch herunter, Opa will sich nicht wieder von einem toten Karpfen anglotzen lassen und dann gilt es, die beiden Streithähne erstmal voreinander zu verbergen, was natürlich nicht lange gelingt. Jeder der beiden droht wieder mit Abreise, da platzt Hugo und Erna der Kragen. Machtworte werden gesprochen, die Wogen glätten sich, nun könnte eigentlich der Heiligabend langsam beginnen - wenn da Opa nicht die Teebeutel verwechselt und Erna zudem noch mit einer ganzen Flasche Beruhigungstropfen praktisch lahm gelegt hätte - sprich: Erna verpennt Heiligabend. Ob sie da wirklich was versäumt, da ja zu allem Überfluss auch noch Opas alter Freund Stefan Kugler mitmischt? Alles wird wirklich anders - Oh du Fröhliche!